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„Das C im Namen ist nicht verhandelbar“

Wahlkampfveranstaltung der CDU Haunedorf mit Landrat Bernd Woide

Über eine gut besuchte Wahlkampfveranstaltung freuten sich die Verantwortlichen des CDU Ortsverband Haunedorf, die in den Berghof nach Almendorf eingeladen hatten. Der Vorsitzende Manfred Vollmar konnte neben dem Petersberger Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen (CDU) auch den Landtagsabgeordneten Markus Meysner (CDU) und Landrat Bernd Woide (CDU) als Gastredner begrüßen.

Markus MeysnerIn guter Wahlkampflaune präsentierte sich Markus Meysner, der neben der gebührenden Ernsthaftigkeit auch mit einer gewissen Portion Humor in den Abend einstieg. So sorgte er für Erheiterung, als er von einem AfD-Kreistagskandidaten berichtetet, der sich kürzlich bei einer Schulveranstaltung dafür stark machte, die Studiengebühren abzuschaffen. „Dass wir seit Jahren keine Studiengebühren mehr in Hessen verlangen zeigt, mit welcher Kompetenz diese Partei unterwegs ist“, so der Landtagsabgeordnete. „Mit Blick auf andere Kommunen ist der Landkreis Fulda gut aufgestellt“, stellte Meysner fest und verwies auf die geringen Arbeitslosenzahlen und die hohe Aufklärungsrate bei Straftaten. Auch das Thema Sicherheit wurde von der Landesregierung aufgegriffen und neue Stellen bei Polizei und Justiz geschaffen. „Alleine 400 neue Stellen waren es bei der Polizei – und das bevor es zu den Übergriffen in Köln kam“, berichtete der Abgeordnete. Er freute sich außerdem darüber, dass die Landesregierung 50 Mio. Euro in das Klinikum Fulda investiert hat und damit die Gesundheitsversorgung in der Region fördert. Markus Meysner motivierte die Anwesenden, sich auch in den nächsten Tagen im Wahlkampf zu engagieren.

Bernd Woide erinnerte in seiner Rede daran, dass der Landkreis Fulda die einzige Region in Hessen sei, die über eine absolute CDU Mehrheit verfüge. Zum Thema Flüchtlinge bezog der Landrat klare Position. „Das C im Namen unserer Partei ist nicht verhandelbar“, machte der Politiker deutlich. Zugleich sprach er sich für eine Obergrenze aus und machte deutlich, dass es für die Kommunen und die Gesellschaft leistbar bleiben muss. Er kritisierte hierbei die europäischen Staaten, die sich der Verantwortung entziehen und die derzeitigen Herausforderungen wenigen Ländern überlassen. „Bei der Flüchtlingsfrage ist eine europäische Lösung notwendig“, so der Landrat der auch klar machte, dass Deutschland zwar eine gewisse Zahl mittragen könne, aber nicht die Hauptlast. Der Landrat blickte bei seiner Rede auch in Richtung Integration der Menschen, die derzeit zu uns kommen und begründete die Notwendigkeit einer Obergrenze auch damit, dass geeignete Ausbildungs- und Arbeitsplätze verfügbar sein müssen. Des Weiteren forderte er schnellere Entscheidungen bei Asylanträgen. Woide ging in seiner Rede auf viele kommunalpolitische Themen ein und freute sich, dass man insbesondere bei der Bildungspolitik so erfolgreich sei. Der Landrat dankte am Ende seiner Rede insbesondere den Kommunalpolitikern, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Union engagieren.

Gut gelaunt zeigte sich auch der Petersberger Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen, der von einer aktuellen Forderung der Grünen berichtete, die die Eingemeindung von Petersberg und Künzell zu Gunsten von Fulda fordern, um „Strukturprobleme“ zu lösen. „Die freundschaftlich gelebte Konkurrenz und der Wettbewerb der Kommunen untereinander haben unsere Stadtregion so stark gemacht. In der überregionalen Darstellung existieren bereits erfolgreiche Formen der Zusammenarbeit, wie z.B. ein interkommunales Gewerbegebiet“, so der Rathauschef. Anschließend zog Schwiddessen Bilanz über das Geschehene und gab einen Überblick auf die aktuellen Planungen der Gemeinde. Alle Ortsteile verfügen über Dorfgemeinschaftshäuser und eigene Kindergärten. Insgesamt 45 Spielplätze gäbe es in der Großgemeinde, was für Petersberg ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb des Landkreises darstelle, so der Bürgermeister. In seiner Rede wurde deutlich, dass die Förderung von Familien und Vereinen für die Gemeinde Petersberg eine Herzensangelegenheit ist. Durch die Ausweisung weiterer Gewerbeflächen konnten in den letzten Jahren viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Als stetig wachsende Gemeinde plant Petersberg weitere Baugebiete, die im Kernort sowie in den Ortsteilen entstehen sollen. Außerdem ist geplant, dass alle Kreuzungsbereiche barrierefrei werden sollen und die Gemeinde bereit ist, hier zu investieren. Am Ende lobte Bürgermeister Schwiddessen die gute Politik der CDU in der Gemeinde sowie in Stadt und Landkreis und verwies auf die Stärke der Partei, die sich unter anderem gegen die geplante Südlink Stromtrasse durchsetzen konnte und dankte Landrat Bernd Woide für die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Gemeinde.

14Der Haunedorfer Ortsvorsteher und langjährige Fraktionsvorsitzende der CDU Petersberg Matthias Balzer freute sich in seinem Schlusswort darüber, dass die meisten Wahlversprechen der letzten Jahre umgesetzt werden konnten und die Nähe zum Bürger vorhanden sei. Balzer, der seit 14 Jahren als Ortsvorsteher für den Petersberger Ortsteil Haunedorf (Almendorf, Melzdorf und Stöckels) verantwortlich ist, wurde für sein vorbildliches Engagement vom Vorsitzenden Manfred Vollmar gelobt. Im Anschluss stellten sich die Kandidaten für den Ortsbeirat, die Gemeindevertretung und den Kreistag vor.

Die Haunedorfer CDU-Kandidaten freuten sich über eine gelungene Wahlkampfveranstaltung mit dem Petersberg Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen (4.v.l.), Landrat Bernd Woide (2.v.l.) und MdL Markus Meysner (links).

Die Haunedorfer CDU-Kandidaten freuten sich über eine gelungene Wahlkampfveranstaltung mit dem Petersberg Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen (4.v.l.), Landrat Bernd Woide (2.v.l.) und MdL Markus Meysner (links).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Matthias Balzer während seiner Vorstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Manfred Vollmar während seiner Vorstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Hubertus Semmler während seiner Vorstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Martin Uebelacker während seiner Vorstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Sebastian Herbert während seiner Vorstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Bettina Fischer während ihrer Vorstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Martin Beyer während seiner Vorstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Josef Bug während seiner Vorstellung.

 

 

 

 

 

 

 

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Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen und Hubertus Semmler während der Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 

 

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Während der Veranstaltung im Hotel Berghof Almendorf.

 

 

 


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